Trio op. 25 für Klavier, Violine und Viola
Heinrich XXIV., Prinz Reuss
Trio op. 25 für Klavier, Violine und Viola
Heinrich XXIV., Prinz Reuss
- Formación Piano trío (piano, violín y viola)
- Edición Partituras
- Editorial Verlag Walter Wollenweber
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Descripción de la:
Heinrich XXXIV j. L. Prinz Reuss wurde am 8. 12. 1855 in Trebschen/Mark Brandenburg geboren. Er stand bereits in frühester Jugend unter dem Eindruck der künstlerischen Atmosphäre seines Elternhauses und erhielt von seinem Vater, der als komponierender Dilettant Schüler Reissigers gewesen war, Unterricht im Klavier- und Orgelspiel. Mit geregeltem Theorie-Unterricht begann er erst während seiner Gymnasialzeit in Dresden. Diesem folgten Studien an den Universitäten in Bonn und später in Leipzig, wo er 1880 Schüler von Wilhelm Rust wurde. Von 1881 an studierte er bei Heinrich von Herzogenberg, mit dem ihn freundschaftliche Zuneigung verband. Durch diesen lernte er auch Brahms kennen, der ihn zwar nicht unterrichtete, der aber zu seinem großen Vorbild wurde und ihm mit manch wertvollem Hinweis 'oft in 10 Minuten mehr beibrachte, als es Herzogenberg in Monaten gelungen war.' Ab 1883, nach seiner Promotion zum Dr. jur., lebte Prinz Reuss ganz seinem kompositorischen Schaffen. Er starb am 2. 10. 1910 auf Schloss Ernstbrunn/Niederösterreich. Sein Werk umfasst zwar 6 Symphonien, die er als Dirigent in verschiedenen deutschen und österreichischen Städten selbst aufführte, wie auch Klavierwerke, Lieder und Chöre, doch ist der eigentliche Schwerpunkt seines Schaffens die Kammermusik, für deren Verbreitung sich u. a. auch Joseph Joachim einsetzte. Hier finden sich: 5 Streichquartette, 2 Sextette, Streichquintett, Klavierquintett, Klavierquartett, 3 Klaviertrios und Sonaten für Streichinstrumente mit Klavierbegleitung. In seinem 'Handbuch für Klaviertriospieler' weist Wilhelm Altmann nachdrücklich darauf hin, dass es sich lohnt, diese Werke für Konzertsaal und Hausmusik wieder zu entdecken. Das Trio A dur op. 25 für Klavier, Violine und Viola wurde erstmals 1905 in einer kleinen Auflage im Wiener 'Mozarthaus' gedruckt, und war bald vergriffen. Mit dem vorliegenden Neudruck wird es nach langer Zeit einem grösseren Kreis von Musikfreunden wieder zugänglich.