Es blies ein Jäger wohl in sein Horn
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Peter Schindler
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn
aus: Sonne, Mond und Sterne
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Peter Schindler
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

aus: Sonne, Mond und Sterne

  • Formación Coro mixto (SATB) y piano
  • Compositor Peter Schindler
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    (Medio)
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  • Editorial Carus-Verlag
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Descripción de la:

  • Idioma: alemán
  • Páginas: 12
  • Publicado en: 03.07.2024
  • Duración: 3:30
  • Dimensiones: 210 x 297 mm
  • Tonalidad: Re menor
  • Género: Clásico, Música clásica de la era moderna
  • Acompañamiento: Piano
  • ISMN: 9790007297428
Peter Schindler über „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn":

„Die Geschichte vom Horn, dem Jäger und dem „Mädel“, welches er mit seinen Hunden aufspürt, ist höchst dramatisch und insgesamt rätselhaft. Sie hat im Laufe der Zeit zahlreiche Textvariationen und Wendungen in der Geschichte erfahren. Der hier vorliegenden Vertonung liegt der Text zugrunde, der im ersten Band „Des Knaben Wunderhorn" an Nummer 31 steht und dort den Titel „Die schwarzbraune Hexe" trägt. Gemeint ist damit eine selbstbewusste Frau, die einem Jäger heftig widerspricht. Meist wird das Lied in einer gekürzten Fassung mit Zusatzstrophe als harmloses Jägerliedchen mit Happy End gesungen, in dem Jäger und Mädchen irgendwie zusammenkommen.

In der hier vertonten Urfassung, in die kulturelle Hintergru"¡nde u"¡ber Hexenglauben und Jägerei verwoben sind, hören wir eine Geschichte, die uns schaudern macht. Sie kennt in ihrer ganzen Tragik nur Verlierer. Die Bässe hämmern das Tempo der verworrenen Situation mit einem repetitiven Hussassa Hussassa! Eine stimmliche und atemtechnische Herausforderung. Der Verlauf der Geschichte wird zwischen Tenor, Alt und Sopran erzählt, immer in wechselnden Rollen. Tonartenwechsel von d-moll nach f-moll und g-moll forcieren die Spannung, die Geschichte spitzt sich zu, bricht ab, das Unausweichliche ist geschehen. Wechsel zurück zur Ruhe. Totenruhe. Ein lamentierendes Melisma im Sopran erzeugt Trauer und Hoffnung. Eine zu Herzen gehende Szene."


Peter Schindlers abendfüllendes weltliches Chorwerk „Sonne, Mond und Sterne" erzählt eine Liebesgeschichte nach ‚alten' Texten, die durch die musikalische Umsetzung eine neue Interpretation erfahren. Die Sätze handeln von den Himmelskörpern Sonne, Mond und Sterne; von Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft, Zeit, Lebenskreislauf, von Träumen und vom Sterben. Alltägliches, Derbkomisches wird dabei genauso besungen wie Tiefernstes. Nun sind einzelne Sätze in Einzelausgaben mit Klavierbegleitung erhältlich.

> Chorsatz von mittlerem Schwierigkeitsgrad
> Spricht den erfahrenen ‚Brahms-Requiem-Sänger' ebenso an wie ambitionierte Kammer- oder Jugendchöre, die aus der Gospel-, Pop- oder Jazzliteratur kommen
> Zwischen Jazz, Chanson, Pop und Kammermusik