Pater noster
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Jacek Sykulski
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Descripción de la:

  • Idioma: latín
  • Páginas: 16
  • Publicado en: 05.03.2018
  • Duración: 8:00
  • Dimensiones: 210 x 297 mm
  • Peso: 48 g
  • Género: Música espiritual y eclesiástica, Canon
  • Acompañamiento: A capella
  • ISMN: 9790007187484
Mit dem hypnotischen 'Pater noster' stellt Carus Jacek Sykulski als neuen Komponisten in der Reihe 'Carus Contemporary' vor. Während Sykulski als Leiter des Akademischen Chores der Universität Poznan und des Knabenchores Poznan weltweite Erfolge erzielt, ist er als Komponist bislang noch ein Geheimtipp. In seinen sakralen Kompositionen verbindet er musikalisch die tief katholisch geprägte Tradition seines Landes mit seiner eigenen Kompositionstechnik, die von großer vokaler Klangsinnlichkeit und gezielt dissonant angereicherter Tonalität geprägt ist. Das 'Pater noster' entstand bereits 2009 und wurde 2015 für eine Aufführung durch den RIAS-Kammerchor in Berlin überarbeitet. Der erste Teil dieses dreiteiligen Werkes für achtstimmigen Chor (Tenor und Sopran auch dreifach geteilt) beginnt mit der Anrufung 'Pater noster' homophon in a-Moll, um dann die gregorianische liturgische Melodie des Vaterunsers kanonisch und aleatorisch, wie ein kontemplativer Gemeindegesang, einzuführen. Der Mittelteil ruft das 'Dein Reich komme' rhythmisch deklamatorisch immer insistierender, fordernder an, mit hypnotischen Wiederholungen und Steigerungen. Im letzten Teil kehrt Sykulski wieder zu der Anfangsharmonie zurück, jetzt jedoch einen Halbton tiefer auf As, um nochmals eine Steigerung zu den Worten 'sed libera nos a malo - und erlöse uns von dem Bösen' aufzubauen, die unaufgelöst als Paradigma unseres unvollkommenen irdischen Seins in einem diatonischen Cluster auf As endet. Die achtminütige A-cappella-Komposition ist sehr sangbar, eindrucksvoll und technisch nicht schwer zu bewältigen. Sie eignet sich für die Liturgie, aber auch hervorragend für Konzert und Wettbewerb.